Fondsvergleich
machen und Gewinnchancen optimieren
Eine
Anlageform, die sich in den letzten zehn Jahren hervorragend entwickelt
hat, sind die Investmentfonds.
Bei den Fonds, wie die Investmentfonds abgekürzt
bezeichnet werden, handelt es sich um Sondervermögen, die von einer
Kapitalanlagegesellschaft auferlegt werden. Dieser Gesamtfonds wird in
Fondsanteile gesplittet, die von den Anlegern erworben werden können.
Aufgrund der großen Auswahl bei den Investmentfonds, was zugleich ein
Vorteil dieser Anlageform ist, ist eine Einteilung in verschiedene
Gruppen sinnvoll. Eine Hauptunterteilung wird beispielsweise in offenen
und geschlossenen Investmentfonds vorgenommen, wobei die geschlossenen
Investmentfonds eher weniger für den "normalen" Klein- und
Privatanleger geeignet sind.
Ein viel breiteres Angebot gibt es bei den
offenen
Investmentfonds, die ihrerseits in vier verschiedene Kategorien
eingeteilt werden, nämlich in Aktienfonds, in Rentenfonds, in offenen
Immobilienfonds und in Geldmarktfonds.
Der Bezeichnung des jeweiligen Fonds sagt
auch
direkt etwas darüber aus, in welcher Art von Finanzprodukten investiert
wird.
Je nach Einstellung zu Risiko, Rendite und
Sicherheit
können Sie als Anleger fast immer einen passenden Investmentfonds
finden. Sinnvoll ist in diesem Zusammenhang auch ein Fonds Vergleich,
im Zuge dessen Sie nach und nach die speziellen Investmentfonds heraus
suchen können, die zu Ihren Anlagezielen und Vorstellungen passen.
Ein Fondsvergleich dient aber auch zur
Bewertung, denn
anhand des Vergleichs können Sie sich auch die bisherige
Wertentwicklung der Fondsanteile anschauen. Generell sind die
Fondsanteile, bis auf die Exchange Traded Funds (ETFs) als Ausnahme,
nicht an der Börse handelbar. Der Kauf der Fondsanteile ist stets mit
Gebühren verbunden, wie zum Beispiel ein Ausgabeaufschlag, Verwaltungs-
und/oder Managementgebühren. Ein großer Vorteil der Investmentfonds ist
die große Flexibilität und auch die tägliche Verfügbarkeit der Anteile.
Zudem gibt es bei dieser Anlageform als weiteren großen Vorteil kein
Emittentenrisiko, denn das Sondervermögen ist vor einem Zugriff bei
eventueller Insolvenz der Fondsgesellschaft geschützt.
Zu den meist gewählten Fonds/Investmentfonds
gehören
konventionelle Rentenfonds
Ein Fonds/Investmentfonds ist im Grundsatz das
gesammelte Vermögen vieler Investoren, das gemeinschaftlich für eine
Kapitalanlage verwendet werden soll.
Klassische Investmentfonds unterliegen speziellen
Regelungen, die auf dem Investmentgesetz basieren. Nach dem Prinzip der
Risikomischung bündelt eine Investment-Aktiengesellschaft oder eine
Kapitalanlagegesellschaft die Gelder, um sie in unterschiedliche
Vermögenswerte anzulegen. Dazu gehören Bankguthaben, Wertpapiere und
Immobilien. Kaufen Sie Investmentanteilscheine, werden Sie automatisch
zum Miteigentümer des Fondsvermögens, wobei sich Ihr Vermögen an der
Zahl der erworbenen Anteilscheine bemisst. Sie können Ihre
Anteilscheine an Fonds/Investmentfonds bei in- und ausländischen
Investmentgesellschaften erwerben, wobei deutsche Fondsgesellschaften
den Status von Kreditinstituten einnehmen und dem Investmentgesetz
unterliegen.
Sie entscheiden, in welchen Fonds Sie anlegen
wollen,
wobei in Deutschland meist offene Fonds angeboten werden.
Konkret bedeutet dies für Sie, dass die Anzahl
der
ausgegebenen Scheine nicht festgelegt ist. Nach Bedarf werden neue
ausgegeben und Sie haben die Möglichkeit, Ihre Fondsanteilscheine
jederzeit an die Fondsgesellschaft zurückzugeben. In einigen Fällen
darf eine Fondsgesellschaft die Ausgabe ihrer Anteilscheine
einschränken oder aussetzen. Zu Ihren Sicherheiten gehört, dass Ihnen
die Gesellschaft im Rahmen der vertraglichen Bedingungen den
offiziellen Rückgabepreis für Ihre Papiere zahlen muss. Auf diese Weise
profitieren Sie als Anleger jederzeit von einer Liquidierbarkeit Ihrer
Papiere.
Fondsgesellschaften müssen Richtlinien beachten
In Deutschland sind die meisten Fonds auch für
Sie
als Privatanleger zugänglich, wobei die jeweilige
Investmentfondsgesellschaft verpflichtet ist, auch Ihr Kapital in einem
Sondervermögen zu investieren.
Vertragliche und gesetzliche Anlagegrundsätze
müssen
dabei eingehalten werden. Sie können Anteilscheine über das
Fondsvermögen einer Investmentgesellschaft erwerben. Diese ist
ihrerseits dazu verpflichtet, das Kapital aller Anleger nach dem
Prinzip der Risikostreuung anzulegen, wobei ein Mindestgrad der
Risikomischung im Investmentgesetz festgelegt ist. Darüber hinaus
regelt diese gesetzliche Vorgabe auch spezielle Vorschriften sowie die
einzuhaltenden Anlagegrenzen. In der Regel zahlen Sie als künftiger
Kapitalanleger einen Ausgabeaufschlag. Dieser setzt sich aus dem
Rücknahmepreis von Anteilscheinen und dem Ausgabeaufschlag zusammen.
Die jeweilige Kapitalanlagegesellschaft ist
verpflichtet, ein Kreditinstitut mit der Verwahrung Ihres
Sondervermögens zu beauftragen.
Sie können als Anleger unter einer Vielzahl von
Investmentfonds wählen, wobei sich die Unterschiede der
Fondsgesellschaften in der jeweiligen Anlagepolitik ausdrücken. Zu den
meist gewählten Fonds/Investmentfonds gehören konventionelle
Rentenfonds, die überwiegend aus verzinslichen Wertpapieren bestehen
und sich in der Regel durch eine gute Bonität auszeichnen. Mischfonds
nutzen die Chancen von Renten- und Aktienpapieren, wobei
Spezialitätenfonds auf spezielle Märkte und Branchen setzen. Sie haben
die Möglichkeit, Investmentfonds mit und ohne Laufzeitbegrenzung zu
wählen. Laufzeitfonds legen einen Stichtag fest, zu dem der
erwirtschaftete Gewinn an die Anteilinhaber verteilt wird.
in jedem Fall gilt: ein Fondsvergleich kann
sinnvoll
sein und Geld sparen.
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