Versicherungsvergleich private
Krankenversicherung machen und Beiträge sparen
Die
Alternative zur gesetzlichen Krankenversicherung
In Deutschland sollte jeder krankenversichert
sein, um
im Krankheitsfall die notwendigen Leistungen zu erhalten. Die
gesetzliche Krankenversicherung bietet einen Grundstock an Vorsorge und
Zahlungen im Krankheitsfall.
Wer zum Beispiel selbstständig ist oder sich
nicht
gesetzlich krankenversichern muss, der kann eine private
Krankenversicherung abschließen. Hierbei gibt es ein reichhaltiges
Angebot mit unterschiedlichen Leistungen. Dazu zählen beispielsweise
Krankenhausaufenthalte, Chefarztbehandlung, Zahnarztzusatzkosten oder
auch medizinische zusätzliche Untersuchungen. Auch beim Einreichen
eines Rezeptes fallen keine Gebühren an, wenn die ausgesuchte private
Krankenversicherung dieses vorsieht.
Im Gegensatz zu einer gesetzlichen
Krankenversicherung
werden bei der privaten Krankenversicherung in der Regel umfangreichere
Leistungen erbracht, wobei der monatliche Beitrag häufig gleich oder
sogar günstiger ausfallen kann. In vielen Fällen bieten die privaten
Krankenkassen bei einem festgelegten Zeitraum nicht genutzter
Leistungen eine Beitragserstattung in einer bestimmten Höhe an.
Die private Krankenversicherung bietet meist
mehrere
Modelle an, die auf verschiedene Personengruppen oder eine einzelne
Person zugeschnitten sind. Der zu Versichernde kann dabei das für ihn
geeignete Modell auswählen und erhält dann die gewünschten Leistungen.
Dabei können die monatlichen Beiträge je nach Modell variieren. Ein
Vergleich der privaten Krankenversicherungen ist auf jeden Fall zu
empfehlen. Auf diese Weise kann sichergestellt werden, dass der
Versicherte genau die Leistungen erhält, die er benötigt.
Alle privaten Krankenversicherungen sind
verpflichtet,
einen Basistarif anzubieten
Als private Krankenversicherung werden
Versicherungen
bei privaten Gesellschaften bezeichnet, die gesundheitliche Risiken
abdecken.
In Deutschland gibt es eine
Krankenversicherungspflicht, die jedermann zu einer gesetzlichen oder
privaten Krankenversicherung verpflichtet. Wenn von der privaten
Krankenversicherung – abgekürzt PKV – die Rede ist, ist in der Regel
die private Krankenvollversicherung gemeint.
Die private
Krankenvollversicherung ist das Pendant zur gesetzlichen
Krankenversicherung: eine Absicherung der ambulanten und stationären
Krankheitskosten. In Deutschland sind rund zehn Prozent der Bevölkerung
privat krankenversichert. Private Krankenversicherungen werden von
zahlreichen Versicherungsgesellschaften angeboten.
Die privaten Krankenversicherer bieten
verschiedene
Tarife an, von denen sich der Basistarif am Leistungsspektrum der
gesetzlichen Kassen orientiert.
Alle privaten Krankenversicherungen sind
verpflichtet,
einen Basistarif anzubieten. Die anderen Tarife zur privaten
Krankenvollversicherung werden von den Anbietern in Bezug auf den
Leistungsumfang weitgehend frei gestaltet – enthalten sind aber in
jedem Fall ambulante und stationäre Behandlungen sowie
Zahnarztbehandlungen und Kuren. Wenn Sie privat krankenversichert sind,
gilt dieser Schutz in der Regel auch im Ausland, sodass Sie keine
zusätzliche Auslandskrankenversicherung abschließen müssen.
Sie können sich bei einer privaten
Krankenversicherung
versichern, wenn Sie nicht an die gesetzliche Pflichtversicherung bei
der GKV (gesetzliche Krankenversicherung) gebunden sind. Dies trifft
auf Selbstständige, Beamte und besser verdienende Angestellte mit
Einkommen über der Jahresentgeltgrenze zu.
Thema private Krankenversicherung: Abrechnung und
Beitragssteigerung
Mit den verschiedenen Gesundheitsreformen der
vergangenen Jahre mussten sich vor allem gesetzlich Krankenversicherte
mit erhöhten Eigenleistungen anfreunden.
Auch die private Krankenversicherung ist aktuell
einem
Wandel unterworfen: Die Beiträge steigen, neue Tarife sind unattraktiv.
Aufgrund von Faktoren wie allgemeinen Kostensteigerungen werden sich
die Beiträge zur privaten Krankenversicherung tendenziell weiterhin
verteuern. Jährliche Beitragssteigerungen um einstellige Prozentpunkte
sind schon heute Normalität.
Wenn Sie privat krankenversichert sind, können
Sie
mit weiteren Kostensteigerungen rechnen – allerdings teilen Sie dieses
Los mit den gesetzlich Versicherten, die jetzt ebenfalls schon
Zusatzbeiträge zahlen müssen.
Die neuen Tarife der privaten Krankenversicherer
sind
im Vergleich mit älteren Modellen, die noch dem Image der luxuriösen
Privatversicherung mit voller Kostenübernahme entsprachen, weitaus
weniger attraktiv. Viele Tarife sehen beispielsweise einen hohen
Selbstbehalt vor.
Teure Leistungsbereiche wie Zahnersatz sind
häufig auf wenige Hundert Euro begrenzt – den Rest zahlen Sie aus
eigener Tasche.
Für ambulante Behandlungen gehen Sie als privat
versicherter Patient immer in Vorleistung und erhalten im Anschluss die
Kostenrückerstattung Ihrer Versicherung. Zusätzlich zum monatlichen
Beitrag müssen Sie also auch die Behandlungskosten oder Medikamente
erst einmal vorfinanzieren. Wenn Sie hingegen stationär in einer Klinik
behandelt werden, rechnet das Krankenhaus direkt mit Ihrer PKV ab – nur
Chefarztbehandlungen zahlen Sie im Ernstfall auf Rechnung selbst.
In jedem Fall gilt: ein Versicherungsvergleich
private
Krankenversicherung kann sinnvoll sein und Geld sparen.
|