Versicherungsvergleich
Riester
Rente machen und Beiträge sparen
Seit
Jahren fördert der Staat die private Altersvorsorge, und zwar unter
anderem in Form der so bezeichneten Riester Rente.
Konkret handelt es sich dabei um Zulagen, die der
Bürger einmal im Jahr vom Staat erhalten kann, wenn er bestimmte
Bedingungen erfüllt. Die wichtigsten Bedingungen sind, dass regelmäßige
Einzahlungen in einen so genannten Riester-Sparvertrag vorgenommen
werden. Das können beispielsweise ein Banksparplan, eine private
Rentenversicherung oder auch ein riesterfähiger Fondssparplan sein. Als
riesterfähig wird ein Finanzprodukt dann bezeichnet, wenn nach
Fälligkeit des Vertrages eine lebenslange Rente gezahlt wird, das
Kapital gesichert ist und keine Auszahlung erfolgt, bevor der Sparer
nicht mindestens 60 Jahre alt ist.
Da es verschiedene Sparformen gibt, in
welche
Sie die Riester-Zulagen einbinden können, ist ein
Versicherungsvergleich Riester Rente sinnvoll.
Zwar sind alle Riesterprodukte sicher, jedoch
unterscheiden sie sich zum Teil auch deutlicher, was die mögliche
Rendite betrifft. Diese und noch andere Unterschiede lassen sich sehr
gut in einem online durchführbaren Versicherungsvergleich Riester Rente
heraus
finden. Um die Zulagen bekommen zu können, müssen Sie mindestens 60
Euro im Jahr in einen Riester-Sparvertrag einzahlen. Zudem müssen Sie
eine rentenversicherungspflichtige Tätigkeit ausüben. Selbständige und
Freiberufler bekommen daher im Normalfall keine Riester Rente.
Möchten Sie die höchstmögliche Grundzulage
bekommen,
die 154 Euro pro Jahr beträgt, dann müssen Sie jährlich mindestens vier
Prozent Ihres Einkommens (Bruttoeinkommens) in den Riester-Vertrag
einzahlen. Wenn ein Ehepartner einer sozialversicherungspflichtigen
Beschäftigung nachgeht, hat automatisch auch der andere Ehepartner
Anspruch auf die Grundzulage. Sind zudem noch minderjährige Kinder im
Haus bzw. bekommen Sie für Ihr Kind/Ihre Kinder noch Kindergeld, dann
erhalten Sie eine weitere Zulage, nämlich die Kinderzulage. Ist das
Kind vor 2008 geboren beträgt diese jährlich 185 Euro, ansonsten sogar
300 Euro im Jahr.
Die Riester Rente ist ein attraktives
Altersvorsorgeprodukt
Die gesetzliche Rente wird nicht mehr
ausreichen, den
gewohnten Lebensstandard aufrecht zu erhalten.
Der demografische Wandel der Gesellschaft trägt
dazu
bei, dass immer weniger Arbeitnehmer die wachsende Zahl von
Ruheständlern finanzieren müssen. Mit der Riester Rente bietet der
Staat seit einigen Jahren einen Anreiz, privat und zusätzlich etwas für
die eigene Altersvorsorge zu unternehmen. Die Riester Rente ist ein
attraktives Altersvorsorgeprodukt, das eine staatliche Förderung wie
auch eine steuerliche Entlastung in Aussicht stellt, wenn bestimmte
Kriterien erfüllt werden. Dazu gehört, einen festgesetzten Teil vom
sozialversicherungspflichtigen Bruttoeinkommen in einen zertifizierten
Vertrag einzuzahlen. Bei Beamten, Soldaten und Richtern werden die
Amtsbezüge und Besoldungen zugrunde gelegt.
Alle, die eine Höchstförderung in Anspruch
nehmen
wollen, müssen vier Prozent des steuerpflichtigen Einkommens des
Vorjahres in den Riester Rentenvertrag einzahlen.
Die Grundzulage für Riester-Sparer beträgt 154
Euro
jährlich, wobei für jedes kindergeldberechtigte Kind 185 Euro im Jahr
hinzukommt. Für Nachwuchs, der nach dem Jahr 2008 geboren wurde, zahlt
der Staat eine Zulage in Höhe von 300 Euro.
Von einem attraktiven Einsteigerbonus in Höhe von
200
Euro profitieren Riester-Sparer, die unmittelbar zulagenberechtigt sind
und das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Wer aus
wirtschaftlichen Gründen nicht den vertraglich vereinbarten Betrag
zahlen kann, erhält auch nur anteilsmäßig Zulagen.
Mit Riester Rente gesetzliche Rentenansprüche
aufstocken
Die Riester Rente soll im Rentenalter die
gesetzliche
Rente ergänzen und mit einer individuellen Vertragsgestaltung bietet
dieser Versicherungsvertrag eine lebenslange Zusatzrente und dies mit
und ohne Garantiezeit.
Verstirbt der Versicherte, kann ein Vertrag
gewählt
werden, der über einen zeitlich definierten Zeitraum die Rente an den
begünstigten Ehepartner weiter zahlt. Darüber hinaus kann auch eine
Versicherungsvariante gewählt werden, die eine lebenslange
Rentenzahlung mit einer Todesfallleistung kombiniert. In diesem Fall
wird das angesammelte Kapital abzüglich aller bereits geleisteten
Rentenzahlungen an den hinterbliebenen Partner ausgezahlt. Sollte der
Versicherungsnehmer vor dem Einsetzen der Leistungserbringung
versterben, kann das komplette Vorsorgevermögen auch vererbt werden.
Sollen also die steuerlichen Vorteile und
Zulagen
nicht verloren gehen, muss das vererbte Kapital auf den Vertrag des
Partners übertragen werden.
Voraussetzung dafür ist, dass beide Partner zum
Zeitpunkt des Todes in einer häuslichen Gemeinschaft gelebt haben.
Sollten Sie während der Laufzeit auf einen finanziellen Engpass stoßen,
können die Beiträge zur Riester Rente auch über einen bestimmten
Zeitraum ausgesetzt werden. Wer sich beitragsfrei stellen lässt, kann
jedoch während dieser Zeitspanne auch nicht von staatlichen Zulagen und
Steuererleichterungen profitieren.
Die Beitragszahlungen können nach Rücksprache mit
dem
jeweiligen Versicherer jederzeit wieder aufgenommen werden, um
finanzielle Lücken zu vermeiden.
In jedem Fall gilt: ein Versicherungsvergleich
Riester Rente kann sinnvoll sein und Geld sparen.
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